Eine Chance für die Gaehtjestraße

03.02.2017
Pressemitteilung

Der Bereich der wasserseitigen Gaehtjestraße mit Kiosk und Pflanzhügel macht auf den Besucher einen traurigen Eindruck, die Aufenthaltsqualität tendiert gegen null. Er wirkt für die Besucher wenig einladend und es gibt keinen Grund dort zu flanieren oder am Hafen zu sitzen. Eine neue Flaniermeile soll entstehen, gern mit hafentypischem Gewerbe und Wohnungen. Eine barrierefreie Promenade soll den Besucher einladen, den ganzen Hafen zu umrunden. Diese Maßnahmen kosten Geld und werden aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein zu 2/3 finanziert. Der Stadtanteil wird durch die Grundstücksverkäufe kompensiert.

Nun sollen diese Planungen durch einen Bürgerentscheid gestoppt werden. "Wir wehren uns gegen die Behauptungen der Bürgerinitiative "Bauen in Eckernförde" auf dem jüngst verteilten Flugblatt. Wer sich in der Presse und auf der Einwohnerversammlung informiert hat, weiß, dass eben keine Straßenschlucht und keine wesentliche Änderung der Verkehrsführung geplant ist", so die CDU-Fraktionsvorsitzende Katharina Heldt. "Die persönlichen Angriffe gegen ehrenamtliche Kommunalpolitiker auf der Homepage der BI und die populistischen Behauptungen auf dem Flugblatt gehen zu weit und tragen nicht zu einer sachorientierten Diskussion und Meinungsbildung bei."

Sollte der Bürgerentscheid ergeben, dass nicht gebaut wird, wird dieses Gebiet aus dem Förderprogramm "Stadtumbau West" herausfliegen. Für weitere Maßnahmen, die die Gaehtjestraße aufwerten könnten, stehen keine öffentliche Förderprogramme zu Verfügung. Aus dem Haushalt wird man auf absehbare Sicht ohne diese Förderung keine Mittel für die Aufwertung des Gebietes bereitstellen können. In Eckernförde ist man in der Vergangenheit immer gut damit gefahren, die Verschuldung auf einem niedrigen Niveau zu halten und Haushaltsdisziplin zu wahren.

Die CDU-Fraktion sieht in der Bebauung eine Chance, das ganze Areal aufzuwerten. Eine Maßnahme, von der auch die Landseite der Gaehtjestraße profitieren wird. Bisherige Investitionen in Infrastruktur haben stets eine Aufwertung der Quatiere bewirkt. Beste Beispiele sind der Hafen, die Langebrückstraße und die Frau-Clara-Straße.

"Machen Sie von ihrem Stimmrecht Gebrauch und stimmen Sie mit NEIN! Sollten die Gegner der Bebauung die meisten Stimmen erhalten, so ist dieses Ergebnis zu akzeptieren, mit allen Konsequenzen, die daraus folgen", so Katharina Heldt.